Ein Zuhause für Rotkehlchen und Grünspecht
Bremens ersten grünen Umweltsenator Fücks brachte 1995 die legendäre "Piepmatzaffäre" ums Amt. Die Nachfolger Reinhard Loske (bis 2011) und Joachim Lohse (seit 2011) betrachten den Schutz von Flora & Fauna nicht gerade als politische und persönliche Priorität.


Ein Gutachter traf von Mitte Mai bis Mitte im Plangebiet mehr als 20 Vogelarten an: darunter Buntspecht, Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Gimpel, Grünfink, Mauersegler, Ringeltaube, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Singdrossel, Star, Trauerschnäpper, Zaunkönig, Zilpzalp u. a.



Alle diese Vögel zählen nach der Bundesnaturschutzverordnung zu den 'besonders geschützten' Arten. Freilich ist keine 'streng geschützte' Art darunter. Mauersegler, Star und Trauerschnäpper stehen immerhin auf der 'Vorwarnliste' zur Roten Liste bedrohter Arten für Deutschland bzw. für Niedersachsen/Bremen. Der von Anwohnern regelmäßig auf der Wiese und in den Bäumen des



Plangebietes beobachtete Grünspecht gilt gar als 'streng geschützt' - laut Roter Liste Nieder-sachsen/Bremen eine aktuell gefährdete Art. Weitere vom Gutachter nicht kartierte, von Anwohnern aber regelmäßig angetroffene Arten sind u. a. Kleiber, Schwanzmeise und Waldkauz.
Die oben abgebildeten Vögel von oben links nach unten rechts: Zilpzalp, Buntspecht, Trauerschnäpper, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Singdrossel, Grünfink, Grünspecht, Star