Wälder
Nach Herbert Grönemeyers Song "Männer"
Wälder wachsen heimlich
Wälder geben Geborgenheit
Wälder brauchen Schonung
Wälder atmen Sterblichkeit
Oh Wälder sind so verletzlich
Wälder sind auf dieser Welt einfach unersetzlich
Wälder setzen Grenzen
Wälder schlucken Lärm und Staub
Wälder brenn'n wie blöde
Wälder machen Masse Laub
Ah Wälder bestehn den Schneesturm
Wälder haben Heidelbeeren und den Fuchsbandwurm
(Refrain:) Wälder brauchen wir nicht nur vielleicht
das Holz hart und den Boden ganz weich
Jedes Kind ist auf Wald geeicht
Wann ist ein Wald ein Wald?
Wann ist ein Wald ein Wald?
Wann ist ein Wald ein Wald?
Wälder können zaubern
Wälder sind im Märchen schwarz
Wälder lieben Elfen
Wälder duften schwer nach Harz
Uh Wälder die nebeln sich ein
Wälder jagen Gretel Angst ein und dem Hänschenklein
(Refrain)
Wälder hassen Sägen
Wälder schweigen mit dem Reh
Wälder weichen Bauten
Wäldern tut die Treibjagd weh
Wälder die werfen Holz ab
Wälder wachsen wenn ein Krieg war übers Massengrab
Wälder speichern Strahlung
Wälder spürn das Islandtief
Wälder saugen Regen
Wälder wachsen krumm und schief
Oh Wälder sind so verletzlich
Wälder sind auf dieser Welt einfach unersetzlich
Wälder mögen Kinder
Wälder sind zum Hüttenbaun
Wälder merken alles
Wälder warten vor dem Zaun
Ah Wälder sind uns Begleiter
Wälder leb'n auf dieser Welt auch nach uns noch weiter
Text: Ottmar Hinz