Herbert Brückner
Senator a. D., Ehrenpräsident der weltweiten Naturfreunde Internationale:
»In solidarischer Verbundenheit mit der Initiative zur Rettung des Horner Waldstreifens möchte ich Eugen Roth zitieren: 'Zu
fällen einen schönen Baum, / braucht's eine halbe Stunde kaum; / zu
wachsen, bis man ihn bewundert, / braucht er, bedenkt es, ein
Jahrhundert.'«
Hans-Christoph Hoppensack
Stellvertr. Vorsitzender der Bürgerstiftung Bremen:
»Demokratie
– sagt der Soziologe Niklas Luhmann – legitimiert sich durch Verfahren.
Politik und Verwaltung sollten sich mit einem Vorschlag, zumal von
vielen Menschen, erkennbar ernsthaft auseinander setzen und transparent
darlegen, unter welchen Gesichtspunkten sie bei ihrer Abwägung zu einem
(möglicherweise anderen) Ergebnis kommen. Mein Eindruck ist, dass hier
in Horn noch nicht alles Erforderliche getan worden ist. Für mich
bilden öffentliche Anhörungen eher den Anfang als das Ende einer
demokratischen Auseinandersetzung. Ein Runder Tisch könnte von der
Zusammensetzung und Atmosphäre her Aussicht bieten auf eine sorgsame Abwägung und bessere Lösungen.«
Martin Rode
Geschäftsführer BUND Bremen, Vorstandssprecher Gesamtverband Natur- und Umweltschutz Unterweser:
»Wir halten eine Bebauung in diesem Bereich für grundsätzlich möglich, solange der vorhandene
Waldstreifen erhalten bleibt. Deshalb ist die Verkleinerung des
Baufensters durch Ausklammern des Waldstreifens im Nordteil des
Bebauungsplangebietes erforderlich.«